#running | Zehnter Lauf 2017

Martin blog

„No hurry, no pause“ – bis zum Halbmarathon in Mainz ist zwar noch viel Zeit, aber wenn ich meine angepeilte Zeit von 1:30 wirklich schaffen will, muss ich wohl noch einiges tun. Aktuell versuche ich mich mit einem Trainingsplan von mcmillanrunning.com auf den Wettkampf vorzubereiten. Mal schauen, wie weit ich damit komme.

Falls mir jemand auf Strava folgen möchte, kann er mich gern anfragen: strava.com/athletes/mrtngslr

 

13 Dinge, die mich als Kind interessiert haben, und die mir jetzt auch wieder Spaß machen könnten

Martin blog

Warum macht man eigentlich so häufig nicht mehr das, was einem als Kind so viel Spaß gemacht hat?


  • Connector.

    Klettern

    Ich habe es geliebt, auf Bäume zu klettern. Auch in den Alpen habe ich mich gern auf Klettersteigen versucht.

  • Connector.

    Fußball spielen

    Jeden Nachmittag habe ich mich auf dem Fußballplatz rumgetrieben. Bis in die Landesliga habe ich es geschafft. Irgendwann wollte das Knie nicht mehr. Aber eigentlich könnte ich wohl mal wieder eine Runde auf den Platz.

  • Connector.

    Mein Hund

    Ich habe es geliebt, mit meinem Hund zu spielen. Überhaupt waren Tiere für mich das Größte. Jetzt habe ich mit Tieren so gut wie nichts mehr zu tun.

  • Connector.

    PC-Spiele

    Stundenlang habe ich Larry, Police Quest, Monkey Island, Day of the Tentacles, Tie Fighter und Co gespielt. Sogar Englisch habe ich dadurch gelernt. Das würde wahrscheinlich hart Bock machen, noch einmal wieder ein paar Stunden in die Spiele zu investieren.

  • Connector.

    Buden bauen

    Auf dem riesigen Grundstück mit den Jungs Buden bauen. Das Beste.

  • Connector.

    Im Wald spielen

    Wer direkt am Waldrand aufwächst, wächst automatisch mit dem Wald auf. Mit der Ruhe, die die Bäume ausstrahlen. Aber auch mit den Geräuschen, die so ein Wald macht. So viel Zeit im Wald verbracht, unglaublich.

  • Connector.

    Spielfilme drehen

    Mit der schrecklichen VHS-Kamera von Vattern drauf losziehen und Filme drehen. Was für ein großartiger Quatsch dabei stets entstanden ist. Hach.

  • Connector.

    Kassetten aufnehmen

    Auch Kassetten aufzunehmen, war einfach nur mega als Kind. Stories ausdenken und ab dafür.

  • Connector.

    Rappen

    Mit 13 oder 14 Jahren fing das Hip-Hop-Fieber an. Rappen war eine Facette davon. Sicherlich die ersten Momente, dass ich mich richtig intensiv mit Sprache auseinandergesetzt habe.

  • Connector.

    Breakdance

    Immer davon geschwärmt, aber es nie auf die Kette gekriegt.

  • Connector.

    Graffiti

    Bestimmt 10 Blackbooks komplett vollgemalt. Auf die Wand ist davon nur wenig gekommen.

  • Connector.

    Theater spielen

    Stets in der AG in der Schule mit Begeisterung teilgenommen. Könnte man eigentlich mal wieder aufgreifen.

  • Connector.

    BMX fahren

    Was habe ich die Jungs bewundert, die mit ihrem BMX-Rad einen Trick nach dem nächsten gerissen haben. Für mich waren die immer viel cooler als die Skater-Dudes.

Dieser Blogpost ist Teil einer kleinen Kreativübung, die ich manchmal morgens absolviere. Die Idee dabei ist es, sich zehn bis 20 Gedanken zu einem bestimmten Thema zu machen. Mehr dazu bei jamesaltucher.com.

Fake News im US-Wahlkampf mit geringerer Bedeutung als angenommen

Martin blog, pro 1 Comment

Fake News hatten im US-Wahlkampf eine wesentliche geringere Bedeutung als bislang angenommen. Laut den Ergebnissen einer Untersuchung der Stanford University hatten fake news weniger Überzeugungskraft und waren weniger einflussreich als es derzeit in der öffentlichen Debatte diskutiert wird.

„Leser der Studie könnten sehr gut begründet zu dem Ergebnis kommen, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass fake news den Ausgang der Wahl bestimmt haben“, fasst Matthew Gentzkow, einer der beiden Verfasser der Studie, die Ergebnisse zusammen. Streng wissenschaftlich betrachtet ließe es sich aber auch nicht komplett ausschließen, fügt er an.

Die beiden Wissenschaftler kommen zu folgenden Ergebnissen:

  • Social Media war für US-Amerikaner nicht die Hauptquelle für politische News im Jahr 2016. Nur 14 Prozent der Befragten geben an, dass sie Facebook und andere Social-Media-Plattformen hauptsächlich für die Berichterstattung rund um die US-Wahl genutzt hätten.
  • Vielmehr bleibe Fernsehen die wichtigste Quelle für die politische Berichterstattung.
  • In den drei Monaten vor der Wahl wären pro Trump fake-news-Artikel rund 30 Millionen Mal geteilt worden. Das sind etwa viermal so viele wie pro Clinton. Und dennoch seien die am weitesten verteilten fake news nur von einer kleinen Gruppen von Amerikanern gesehen worden. Und nur die Hälfte von denen, die sie gesehen hatten, hätten die fake news auch geglaubt.
„For fake news to have changed the outcome of the election, a single fake news story would need to have convinced about 0.7 percent of Clinton voters and non-voters who saw it to shift their votes to Trump, a persuasion rate equivalent to seeing 36 television campaign ads“Matthew Gentzkow, Stanford University

Die Ergebnisse widersprechen also in wesentlichen Punkten der aktuellen, öffentlichen Wahrnehmung, dass fake news für die Wahl von Donald Trump eine entscheidende Rolle gespielt hätten. Gleichwohl wird deutlich, dass fabricated news eine Gefahr darstellen können mit Blick auf den Meinungsbildungsprozess, gerade für Leute, die sich vornehmlich über Social Media informieren.

Es bedarf für mein Dafürhalten einer strengeren Unterscheidung bei den Begrifflichkeiten. Nicht alles sind fake news, also tatsächlich extra produzierte Unwahrheiten in Form von Artikeln. Häufig genug, gerade in Deutschland, sind es vielmehr trügerische Überschriften oder Teaser-Texte bei Facebook-Postings. Warum es eine Gefahr sein kann, hier nicht trennscharf vorzugehen, habe ich an dieser Stelle ausführlich geschrieben: Alles ist fake.

Mit Blick auf den Bundestagswahlkampf und die zunehmende Bedeutung von Social-Media-Plattformen für die Meinungsbildung steht uns allen einige Arbeit ins Haus. Vor allem sollten wir uns aber davor hüten, Worthülsen wie fake news zu allgemeingültigen Narrativen zu verklären.

Vielmehr gilt es sich sehr genau anzuschauen, um was für eine Form von fake es sich handelt.

Hier geht es zur Studie der Stanford University
 

Hinweis

Ob die Verfasser der Studie alte Kumpels von Mark Zuckerberg sind und sie auf Facebooks Wunsch hin, das wissenschaftliche Setting entsprechend gebaut haben, kann ich an dieser Stelle nicht überprüfen. Die Ergebnisse sind jedenfalls nicht peer-reviewed. Da Stanford ja bekanntlich so ziemlich das Herzstück des Valleys ist, muss sicherlich selbst bei wissenschaftlichen Ergebnissen immer ein Stück weit Obacht geboten sein.

Alles ist fake | Newsletter 02/2017

Martin blog, newsletter, pro 0 Comments

Für mich ist die ganze Diskussion um sogenannte fake news eine ziemliche Nebelkerze. Es gibt keinerlei belastbare Statistiken über Anzahl und Wirkung von fake news auf Facebook – weder mit Blick auf die USA und erst recht nicht für Deutschland.

Alles, was wir aktuell haben, ist eine total aufgebauschte Debatte, die von Politikern mit ziemlich undurchsichtigen Zielen geführt. Geht es um den Kampf gegen die AfD? Möchte man die Gunst der Stunde nutzen, um Facebook stärker an die Leine zu legen? Träumt gar manch einer von einem Wahrheitsministerium? Im besten Fall sind die politischen Akteure einfach nur schlecht informiert.

Denn wo sind sie all die vielen fake news auf Facebook? Wie viele fake-news-Produzenten gibt es denn in Deutschland, die ein finanzielles oder inhaltliches Ziel verfolgen, das auch nur im Ansatz den häufig erwähnten Jungs aus Mazedonien ähneln würde? Und wie weit soll bitte überhaupt eine Definition von fake news gehen? [BuzzFeed]

Wenn wir uns einmal anschauen, was in den USA zum Thema fake news diskutiert wurde, dann kann ich in Deutschland beim besten Willen nichts von ähnlicher Qualität finden, das deutschen Facebook-Nutzern regelmäßig in den News Feed gespült würde. Und das ist kein Filterblasen-Effekt.

Wer sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzt, müsste eigentlich schnell feststellen, dass es sich in den allermeisten Fällen in Deutschland nicht um fake news, sondern eher um verfälschte Teaser und Überschriften bei Facebook-Postings handelt. Manchmal sind diese auch tatsächlich komplett verdreht und entsprechen in keiner Weise mehr der eigentlichen Aussage.

Als Absender treten dann unterschiedlichste Akteure auf: die Bandbreite reicht von düsteren, rechten Seiten bis hin zu mit zweifelhaften Methoden agierende Mainstream-Angeboten wie Focus Online.

Die Verbreitung solcher falschen Postings kann dabei dann häufig relativ schnell Fahrt aufnehmen, weil sie natürlich a) die Meinung der Rezipienten nur bestätigen (Facebook liebt es, den Nutzer in seiner Meinung zu bestätigen) und b) niemand auf den Link klickt, um den Artikel dahinter zu lesen. Dann würde der überspitzte Teaser, die verfälschte Headline häufig schnell enttarnt. Denn nur in absoluten Ausnahmefällen handelt es sich tatsächlich um absichtlich verfälschte Artikel.

Sicherlich: Auch dieses Prozedere ist weder für eine aufgeklärte, anständig informierte, demokratische Gesellschaft förderlich, noch führt es zu mehr Vertrauen in den Journalismus im Speziellen. Keine Frage.

Wer aber ernsthaft behauptet, wir hätten in Deutschland ein veritables Problem mit fake news, der öffnet imho nur Tür und Tor für Meinungsmagier von Trump bis Pretzell, die dann stets alles abkanzeln, was nicht in ihr Weltbild passt. Alles fake!


Ich verdanke Twitter meine Karriere. Ehrlich. Und Facebook auch. Wirklich. Vielen Dank, Mark und wer auch immer gerade CEO von Twitter ist! Ohne den Siegeszug eurer Plattformen hätte mein Arbeitsleben in den letzten Jahren nicht derart an Fahrt aufgenommen.

Na gut. Natürlich verdanke ich eigentlich in erster Linie dem ZDF meinen beruflichen Werdegang. Und auch SPIEGEL ONLINE und bento habe ich viel zu verdanken, haben sie mir doch die Möglichkeit gegeben, an einem unglaublich spannenden Projekt teilhaben zu dürfen.

Aber letztlich ist alles auch dem Umstand geschuldet, dass ich sowohl inhaltlich als auch in Fragen der strategischen Nutzung voll und ganz auf die stetig wachsende Bedeutung von Social-Media-Plattformen gesetzt habe.

Mittlerweile ist Social Media so umfassend in unserem Alltag präsent, dass sich die jüngere Generation fragt, wie wir denn ohne Internet überhaupt Snapchat nutzen konnten.

Und auch für Journalisten ist Social Media unfassbar wichtig geworden: ein Tag ohne Tweets von Trump, überdrehten Ideen zum Kampf gegen "fake news" oder einer Debatte darüber, ob Facebook nun den Journalismus rettet oder killt, scheint kaum möglich.

Doch es erstaunt mich immer wieder, wie wenig Social Media auch im Jahr 2017 wirklich strategisch verstanden und genutzt wird – egal ob bei Volos oder Profis.

In der aktuellen Debatte etwa rund um das Thema "fake news" wird auf erschreckende Art und Weise deutlich, wie wenig die für eine Gesellschaft wesentlichen Akteure (Journalisten, Politiker und Wissenschaftler, u.a.) von Social Media verstehen.

Das Thema "fake news" wird so überdreht dargestellt und diskutiert, als würde es auch in Deutschland Hunderte von reichweitenstarken Facebook-Fanpages geben, die von irgendwelchen Kids aus Mazedonien betrieben werden, um kräftig Kasse zu machen.

Dabei würde das weder wirtschaftlich Sinn ergeben, noch gibt es wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zu Aufkommen und Wirkung von derartigen "fake news"-Seiten, noch eine einschlägige Definition des Begriffes an sich.

Genau deshalb machen es sich Meinungs-Magier von Trump bis AfD zu eigen, alles als "fake news" abzukanzeln, was nicht ihrem eigenen Weltbild entspricht. Wer die Presse-Konferenz von Trump gesehen hat, weiß, warum genau das extrem gefährlich werden kann.

Natürlich gibt es auch in Deutschland Auswüchse von ekelhaft zugespitzten Artikeln, respektive Postings auf Facebook. Hallo Focus Online! Und auch gibt es gerade von rechten Seiten kaum noch den Tatsachen entsprechende Teaser und mutwillig gefälschte Postings, auf die dann in der Regel keiner mehr klickt und so den Spielregeln der Plattformen zufolge zur selbsterfüllenden Prophezeiung werden. 

Das ist nicht schön und sicherlich ein Problem für die Demokratie. Ob nun ausgerechnet Facebook darüber befinden sollte, was publizistisch noch ok ist und was vielleicht weniger Sichtbarkeit bekommen sollte, wird in diesem Text von netzpolitik.org sehr gut besprochen. 

Aber: Es sind eben gar nicht so sehr irgendwelche vermeintlichen "fake-news"-Artikel, die in Deutschland Demokratie-gefährdend wirken, sondern die pervertierte Debatte von schlecht informierten Journalisten und Politikern darüber. Alles ist möglich. Alles ist fake.

Wenn nicht schon früher geschehen, dann wenigstens jetzt ist es zumindest für Journalisten die Aufgabe der Stunde, sich wirklich mit Social Media auseinander zu setzen. Ja, auch Dich meine ich!

Social Media geht nicht mehr weg. 
Das Internet übrigens auch nicht.

-m-

 

Links zum Thema

  • Warum der bisherige Kampf gegen #hatespeech und #fakenews auf Facebook irreführend ist – und welche Alternativen sich bieten. [netzpolitik]
  • Wie real ist Fake News? Es ist mal wieder Zeit für eine kleine Datenanalyse im Zeichen der Statistical Correctness. [herrfischer]
  • In anderen Ländern haben Fake News offenkundig eine andere Dimension: How to use fake news to get people murder each other. [BuzzFeed]

Wie viele Tage hat ein Leben?

Martin blog

Wie viele Tage hat ein Leben? Und wie viele Winter werde ich noch erleben? Oder wie viele Fußball-Meisterschaften der Bundesliga? Wie viel Zeit werde ich noch mit meinen Eltern in Persona verbringen? Im Buch Tools of Titans von Tim Ferriss bin ich auf den Artikel The Tail End von Wait But Why gestoßen. Der Autor Tim Urban versucht darin, 90 Jahre Leben zu visualisieren. Das Ergebnis öffnet einem die Augen – unser Leben scheint so endlich. Wenn es etwa um die Frage geht, wie viel Zeit wir noch mit Freunden verbringen werden, dann fällt das Ergebnis ziemlich ernüchternd aus.

Natürlich ist das meiste nur ein Gedankenspiel. Die im Artikel dargestellten Beispiele fungieren viel mehr als Anstoß, sich über die Prioritäten im eigenen Leben Gedanken zu machen. Worauf lege ich am meisten wert? Auf meinen Job? Auf meine Freizeit? Auf meine Familie? Auf meine Freunde? Am Ende muss man sich entscheiden, denn die Zeit ist das einzige, was einem nicht unendlich zur Verfügung steht – egal wie sehr man sich bemüht.

Hier geht es zum ganzen Artikel von Wait But Why

Share this Post

Slow Media 2017 | Newsletter 01/2017

Martin blog, newsletter, pro 0 Comments

Hi, mein Name ist Martin Giesler. Ich bin Journalist und Blogger. Eigentlich habe ich Dokumentarfilm studiert, aber das ist eine andere Geschichte. Du hattest dich jedenfalls irgendwann einmal für diesen Newsletter eingetragen. Danke dafür! Ich hatte ja auch schon viele verschiedene Ideen, was ich mit ihm anstellen möchte, aber erst dieses Jahr wird daraus eine richtig ernste Beziehung!

Der Grund dafür ist simpel: Ich verabschiede mich von Social Media. Naja, zumindest ein wenig. Nicht komplett, ist klar. Schließlich verdanke ich Facebook und Twitter meine Karriere (Übrigens auf eine Art und Weise, die ich im nächsten Newsletter besprechen möchte). Aber ein wenig kehre ich Social Media schon den Rücken. Lasst es mich erklären:

Zum Ende des letzten Jahres hatte ich einen Artikel mit 99 Gedanken zu Social Media und Journalismus publiziert. Der Blogpost hatte unglaublich Welle gemacht und auch mit Blick auf mein Job-Gesuch sagenhaft gut funktioniert. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an alle, die den Artikel geteilt und weitergeleitet hatten. 

An mehreren Stellen habe ich in dem Artikel darauf aufmerksam gemacht, dass es 2017 wohl noch voller werden wird: noch mehr direktes Publizieren auf Social, noch mehr Inhalte, noch mehr Video, noch mehr Mitbewerber. 

Ich habe nun für mich persönlich den Entschluss gefasst, als Blogger / Journalist, bei diesem rat race nicht weiter mitzumischen. Vielmehr halte ich es an dieser Stelle wie Seth Godin, der schreibt: "Don't try to do things when everyone else is doing them. (…) The harder it is to resist the pressure to join the crowd, the more it's worth."

Mein Slow Media Menü für 2017 wird daher wie folgt aussehen: 

1. Montags verschicke ich meinen persönlichen Newsletter mit Analysen und News zu Social Media, Journalismus, Digitalisierung und Gesellschaft. Ausgeruht und fundiert.

2. Daneben werde ich fortan wieder auf martingiesler.de all das verbloggen, was mir auf meiner Reise durch das Internet begegnet. Das kann was mit Social Media und Journalismus zu tun haben, muss aber nicht. Eventuell geht es auch um Webkultur, Sport, Yoga, Meditation, lifehacks oder andere schöne Dinge, die mich interessieren – egal wie es auf Social performed. Wem das gefällt, der kann gern mein Blog abonnieren – via Fanpage oder RSS.

3. Tagesaktuelle News und Debatten rund um Social Media werde ich dieses Jahr jedenfalls nicht mehr auf Twitter, Facebook oder in meinem Blog teilen und kommentieren – einfach zu viel huzzle. Wer an tagesaktuellen News interessiert ist, abonniert am besten unseren stets frisch per Hand kuratierten Newsletter vom Social Media Watchblog.

Wait, but why? Ich kann mir gut vorstellen, dass wir uns irgendwann einmal an dieses Jahr mit Bauchschmerzen zurück erinnern werden. Die Wahlen in Frankreich, die Bundestagswahl in Deutschland, der Beginn der Präsidentschaft von Trump  – es wird laut werden auf Social. Und hässlich.

Allen voran auch durch Journalisten und journalistische Angebote, die mit Schaum vorm Mund darum ringen, die Deutungshoheit für sich zurück zu gewinnen. Wenn wir uns aber nur noch darauf verstehen, die Welt im Rausch von 140 Zeichen zu erklären, bleibt vieles im Unklaren.

Vielleicht hilft es daher, wenn wir uns alle persönlich ein Stück weit dem großen Ausverkauf der Aufmerksamkeit verweigern.

-m-

Diesen Artikel teilen

#running | Tag 4

Martin blog

-12 grad. der wahnsinn! so schön knackig kalt und wunderbar klare luft. laufen ist ein geschenk.

#running | Tag 3

Martin blog

Minusgrade, Schneegraupel, dunkel und glatt – perfekte Bedingungen für den dritten Lauf in diesem Jahr. Zwar nur müde sechs Kilometer, dafür aber mit brandneuen Schlappen. Für die +100 Kilometer im Monat aber weitere Meter gut gemacht. No Hurry, no Pause.

Laufen, Yoga & Meditation für Einsteiger

Martin blog

wer sich für laufen, yoga oder meditation interessiert, sollte mal bei der new york times vorbeischauen. die haben wunderbare dossiers zu den themengebieten erstellt. perfekt für einsteiger und alle, die schon die ersten erfahrungen gemacht haben, nun aber endlich richtig durchstarten wollen im neuen jahr. das folgende gif stammt ebenfalls von dort. so schön.