What Are We Even Doing With Our Lives?

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„What Are We Even Doing With Our Lives“ ist ein wunderbares Stück Satire getarnt als Kinderbuch. Zwischen Wimmelbuch und HBOs Silicon Valley verortet, halten die Autoren Chelsea Marshall und Mary Dauterman der Generation Millenial, insbesondere der digitalen Boheme, den Spiegel vor. Die Autoren nennen ihr Werk „das ehrlichste Kinderbuch aller Zeiten“ – wohl zurecht:

Welcome to „Digi Valley,“ the epitome of twenty-first-century urban life! The animal-people who call it home do cool things: life coach, cat landlord, baby DJ teacher, app developer, iPhone photographer, new media consultant, beauty blogger, and, of course, freelancer. On the street, in the coffee shop, at the farmer’s market, or the local vegan café, you’ll meet new friends like Frances and Sadie, Freelance Frank, Realtor Rick, and Bethany the Beauty Blogger as they bike, drive, bus, hoverboard, and Uber their way around town—or just sit and enjoy a latte while doing important things on their devices.

Everybody in Digi Valley is very, very busy—texting, tweeting, video chatting, sending selfies, swiping for dates, and binging on their favorite shows. Whether you’re looking for a job at the latest media startup or want to publish your own web series, this urban mecca has something for everyone. And with the emotionally sensitive, tech-friendly Digi Valley Elementary School, it’s a great place to raise kids too!

Disrupt Populism

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Unter dem Motto „Disrupt Populism“ fand am 1.6.2017 im Berliner Radialsystem eine wirklich bemerkenswerte Veranstaltung statt. Bemerkenswert deshalb, weil dort insgesamt elf Gruppen/Personen ziemlich spannende Projekte und Idee pitchten, denen der Gedanke gemein war, mittels Technologie populistischen Tendenzen entgegenzuwirken.

Gewinner des Abends war das Projekt „TraceMap“, deren Selbstbeschreibung wie folgt lautet: „Every news leaves a trace. We want to visualize it! Our aim is to visualize how information (e.g. newspaper articles, posts) flows between Facebook users over time. In a first step we want to cover the German market, in a second step we can cover the broader international network.“ Großartige Idee, tolles Team! Das Lächeln des Siegers sprach auf jeden Fall Bände. So schön.

Der zweite Preis ging an Qual der Wahl, deren Selbstbeschreibung wie folgt lautet: „Wir rufen alle Leute (in deutschsprachigen Ländern) auf Facebook, Instagram, öffentlichen Werbeflächen, etc. dazu auf, ein Video von sich auf Instagram zu posten mit dem Hashtag „qualderwahl“. In diesem Video soll eine von 3 prägnanten Fragen beantwortet werden (z.B. Warum ist es cool, die Wahl zu haben? 
Wie würde die Welt aussehen, wenn du die Wahl hättest?
 Was ist dein Wahlversprechen? 
Wann hast du dich das letzte Mal verwählt?), die wir in unserem Aufruf stellen. Einzige Vorgabe: Video darf nicht länger als 15 Sekunden dauern. Aus allen hochgeladenen Videos werden 6-12 als Gewinner ausgewählt um sie in einem Zusammenschnitt einen Monat vor der Wahl überall zu veröffentlichen“. Ich selbst bin zwar kritisch, was die Chancen einer Kampagne angeht, die voll auf User Generated Content setzt, drücke aber den Machern aller Daumen!

Der dritte Platz des Abends ging an gleich drei Teilnehmer: „2Thoughts„, das Team von „Clash Roulette“ und an das Team „Unbubbled“ – welche Ideen hinter diesen Projekten stecken, darf gern direkt auf der Website von Disrupt Populism nachgelesen werden. In den kommenden Wochen möchte ich nach Möglichkeit noch das eine oder andere Projekt ausführlicher vorstellen!

Ich selbst durfte bei diesem Event kurz vor der Preisverleihung über den Einfluss von Social-Media-Plattformen auf den Journalismus sprechen. Für die Chance, bei einer so spannenden Veranstaltung über mein Lieblingsthema zu sprechen, und die generelle Einladung zum Disrupt Populism Demoday möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bedanken!

Foto-Credits: Gregor Schmidt, gregorschmidt.com


Über den Autor

Martin

Hi, mein Name ist Martin Giesler. Ich bin Journalist und Blogger. Meine Beats: Journalismus, Social Media, Technologie und Gesellschaft. 2013 habe ich das Social Media Watchblog gegründet. Hier erfährst du mehr über mich.

Was die Generation Z cool findet

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Google hat eine Studie in Auftrag gegeben, um herauszufinden, was die Generation Z cool findet. Dafür wurden im Mai 2016 US-Teens befragt, die zwischen Mitte 1990er und den frühen 2000er Jahren geboren wurden. Die Definition von Coolness liest sich so: „Teens feel something is cool if it’s unique, impressive, interesting, amazing or awesome. Something becomes „cool“ when it brings joy or happiness or is unique enough to stand out from everything.

Hier die spannendsten Ergebnisse mit Blick auf Social Media, Journalismus und Technologie im Überblick:

  • Social Media is for consuming and connecting, not sharing
  • Snapchat and Instagram are the coolest platforms
  • Facebook is still a daily habit for most teens for consumptionand stalking, but they rarely post and it’s not seen as cool.
  • Real-time media is a must. Streaming, Video and Music Brands are the top of the list of cool for Gen Z, who expect and avidly consume on-demand information and entertainment.
  • Facebook is seen as cooler than Facebook messenger
  • BuzzFeed ist ungefähr so cool wie Lego. Nur dass Lego mehr Kids kennen.
  • Vice ist unglaublich uncool
  • Noch uncooler ist nur das Wall Street Journal

Die folgende Grafik zeigt, welche Marken Kids besonders cool finden. Dass ausgerechnet Google-Marken an der Spitze stehen, darf einen durchaus stutzig machen. Die Studie wurde von YouGov durchgeführt und sollte eigentlich sauber sein…


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Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung

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Hi, ich bin aktuell auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Falls du das Gefühl hast, ich könnte gut in dein Team passen, dann schreib mir doch bitte direkt eine Mail an hallomartin@posteo.de.

Falls wir uns noch nicht kennen sollten, hier kannst du mehr über mich erfahren. Kurz zusammengefasst: Ich beschäftige mich seit Jahren mit der Zukunft des Journalismus und der Medien. Mein Fokus gilt insbesondere der Frage, wie Social Media den Journalismus, die Politik und die Gesellschaft verändern. Zuletzt habe ich für SPIEGEL ONLINE bento mit aufgebaut.

Gern würde ich als Autor zu den Beats Social Media, Politik und Gesellschaft arbeiten. Ich könnte mir aber auch sehr gut eine strategische Rolle vorstellen. Der Einsatzort ist dabei zweitrangig, wichtig ist vor allem die Perspektive.

Über Hinweise und Angebote freue ich mich sehr!

Herzlichen Dank, Martin


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Eine Weltkarte, die Länder anhand ihrer Einwohnerzahlen darstellt

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Alles eine Frage der Perspektive! Diese Weltkarte stellt Länder nicht klassisch in der Größe ihrer Flächen dar, sondern in der Anzahl der Einwohner. Ich mag solche Visualisierungen sehr gern, zeigen sie doch häufig interessante Perspektiven auf, die sonst in reinen Zahlen bei weitem nicht so zugänglich sind.

via i18n via TeaDranks

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