Jetzt Member beim Social Media Watchblog werden

Martin

Hi, dieser Text ist ein Pitch! Ein etwas länglicher Pitch. Wer keine Zeit hat, hier das too long, didn`t read: Wer meinen Newsletter oder mein Blog regelmäßig liest, den möchte ich dazu ermutigen darüber nachzudenken, ein monatliches Abo abzuschließen! Merci, Martin

Salut, als ich im November 2016 meine 99 Gedanken zur weiteren Entwicklung von Journalismus und Social Media formulierte, konnte ich nicht ahnen, was das für eine Lawine in Gang setzen würde: Job-Angebote, Vorträge, Podiumsdiskussionen, Beratungsaufträge, Gastartikel, Interviews – insgesamt stand ich mit über 50 potentiellen Arbeit- und Auftraggebern in Kontakt. Unglaublich.

Das alles wurde möglich, weil Hunderte meiner Leser*innen meinen Artikel weiter getragen hatten: per Twitter, Facebook, in morgendlichen Konferenzen und vor allem per Email. Daher möchte ich mich heute bei Dir und bei all meinen Followern, Newsletter-Abonnenten und Steady-Unterstützern ausdrücklich bedanken. Ihr seid es, die mich in meiner täglichen Arbeit unterstützen und maßgeblich dazu beigetragen haben, dass all dies möglich wurde!

Aber nicht nur das: Ihr seid es auch, die dafür gesorgt haben, dass ich mich eben nicht für eins der an mich herangetragenen Job-Angebote entschieden habe, sondern eine vielleicht eher etwas ungewöhnliche Entscheidung für das kommende Jahr getroffen habe.

Ich möchte mich neben meiner halben Stelle an der Universität Göttingen zunächst voll und ganz auf meinen täglichen Newsletter, das Social Media Watchblog Briefing, konzentrieren: Ich möchte für Euch schreiben und mein Bestes geben! Ich möchte lernen, was es heißt, sein eigenes, kleines journalistisches Medienunternehmen zu starten. Ich möchte mich als Journalist mit einem eigenen Produkt selbstständig machen und einen direkten Deal mit meinen Lesern eingehen. This is why:

Die Chancen des Medienwandels

Wir erleben einen fundamentalen Medienwandel. Während Google und Facebook einen Löwenanteil der Werbeeinnahmen einstreichen, kämpfen traditionelle und digital first Medienunternehmen gleichermaßen ums Überleben und sind auf der Suche nach neuen Geschäftsmodellen.

Spannenderweise ergeben sich durch diesen Wettkampf auf großer Bühne zahlreiche Chancen für Journalisten im Kleinen. So ermöglicht die technische Infrastruktur, selbst unternehmerisch tätig zu werden. Wer eine gute Idee hat, ein Produkt, das von einer treuen Leserschaft nachgefragt wird, der kann sich von traditionellen Strukturen lossagen und auf eigene Faust gestalten.

Meine persönliche Wette lautet: Wir werden in den kommenden Jahren erleben, wie sich große, womöglich sogar mehrheitlich international agierende, Medienunternehmen weiter am Markt behaupten können, der ganze Mittelbau, der sich nicht entscheiden kann, ob er auf Reichweite oder auf direkten Kontakt zum Publikum setzt, hingegen wegzubrechen droht.

Dafür – und das ist die große Chance für viele Kolleginnen und Kollegen – wird es eine unglaublich große Anzahl an Nischenangeboten geben, die schmal und agil aufgestellt sind und durch einen unmittelbaren Kontakt zum Publikum, ohne Mittelsmänner, existieren können. Sei es mit einem Podcast, einem YouTube-Kanal oder einem Newsletter.

Das Social Media Watchblog

Seit fast fünf Jahren gebe ich nun das Social Media Watchblog heraus. Über die Jahre hat sich das Watchblog von einem Blog zu einem reinen Newsletter-Service entwickelt. Mindestens dreimal die Woche verschicke ich mittlerweile das Social Media Watchblog Briefing mit den wichtigsten News und Debatten rund um Social Media.

Viele Tausend Kollegen haben sich für den Newsletter eingetragen, fulminante 3.000 Kollegen lesen den Newsletter jeden Morgen. Sie schätzen die kritische Einordnung der wichtigsten Themen, sie scannen im Zeitfenster von 7:00 Uhr bis 9:00 Uhr das Briefing und sind dadurch – so die Idee – zum Dienstantritt in Sachen Social Media bereits perfekt gebrieft. Bei Bedarf steigen sie im weiteren Verlauf des Tages in das eine oder andere Thema tiefer ein.

Der Deal: Meine Leser wissen durch meinen Newsletter, was wirklich wichtig ist und was nur heiße Luft ist. Sie müssen nicht selbst die ganze Zeit „on“ sein, erfahren aber alles Wesentliche über die einzelnen Social-Media-Plattformen. Sie wissen, wie sie Veränderungen beim Facebook-Algorithmus einordnen müssen und bekommen im besten Fall ein Gefühl dafür, welche Konsequenzen sich aus dem Medienwandel für Journalismus und Gesellschaft ergeben.

Mein Newsletter ist ein perfektes Beispiel für ein Produkt, das Kollegen mit einer hohen Absicht zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt nutzen. Der Newsletter bietet für Tausende morgens einen echte Mehrwert und hat einen speziellen Wert für sie.

Fundiertes Wissen kostet Zeit und Geld

Für mich persönlich hat sich das Social Media Watchblog über die Jahre zu einem echten Job entwickelt. Bereits zu Beginn investierte ich neben meiner eigentlichen Arbeit beim ZDF, respektive bei bento, am Morgen und Abend mehrere Stunden täglich, heute sind es fest ca. fünf Stunden pro Tag.

So viel Zeit ist notwendig, um erstens einen umfassenden Überblick über die aktuellen Nachrichten zu bekommen und zweitens die wichtigsten News aufzubereiten und einzuordnen. Der Plan: meine Leser bekommen von mir morgens um 7:00 Uhr ein frisch aufbereitetes Briefing, das alle wichtigen Infos rund um Social Media liefert.

Da der Großteil meiner Abonnenten den Newsletter aus beruflichen Gründen liest, kommt jetzt mein Pitch:

Wenn auch Du meinen Newsletter oder mein Blog regelmäßig liest, dann möchte ich Dich ermutigen darüber nachzudenken, ein monatliches Abo abzuschließen und mich in meiner Arbeit beim Social Media Watchblog zu unterstützen.

Jetzt monatliches Abo abschließen

Mein großer Wunsch ist es, direkt für meine Leser schreiben zu können. Das garantiert eine maximale Unabhängigkeit. So kann kritischer, fundierter Journalismus in der Nische existieren, ohne dass er auch nur im Ansatz vom Werbemarkt abhängig ist.

Ich möchte Journalismus als Service verstehen und dein persönlicher Journalist in Sachen Social Media sein. Ich möchte mein Bestes geben, dich zu informieren und ein perfektes Produkt abzuliefern. Ich möchte keine harte Paywall einziehen, sondern dich auf eine selbstbestimmte Reise einladen:

Ich liefere dir morgens ein Briefing, du zahlst mir dafür einen monatlichen Betrag. Selbstverständlich bekommst du eine Rechnung, die du bei deinem Arbeitgeber geltend machen kannst.

Es wäre absolut großartig, wenn du mich auf dieser Reise begleitest. So können wir zusammen neue journalistische Erlösmmodelle ausprobieren und gemeinsam lernen. Ich wäre sehr glücklich, wenn du mit dabei wärst! Es ist eine freiwillige, selbstbestimmte Entscheidung, ob du mich persönlich in meiner Arbeit unterstützt.

Es ist perspektivisch aber vor allem auch eine Entscheidung, die viel damit zu tun hat, wie sehr wir den Riesen aus dem Valley die Deutungshoheit darüber überlassen, welche Form von journalistischen Erlösmodellen künftig noch existieren wird.

Die Zeiten des puren Reichweiten-Journalismus scheinen vielerorts vorüber. Es scheint die Zeit des Membership – Journalismus anzubrechen.

Es wäre großartig, wenn du ein Member beim Social Media Watchblog würdest!

Herzlichen Dank für Deine Unterstützung,
Martin

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