Content Views – die neue Währung?

Martin

BuzzFeed-CEO Jonah Peretti hat der Belegschaft eine Memo geschickt. Darin beschreibt Peretti, was BuzzFeed will, warum BuzzFeed das will, für wen BuzzFeed das alles tut und wie jeder einzelne Mitarbeiter dazubeitragen kann, dass das alles was wird. Kasching!

Neben dem beeindruckenden Pathos, der da mitschwingt, ist vor allem eine Sache für mich ganz besonders interessant: Peretti führt erneut Content Views als neue Währung ins Feld, um zu verdeutlichen, wie wertvoll sein Unternehmen ist.

Wie sich die Content Views genau zusammensetzen, wird nicht spezifisch erläutert. Allerdings zählt BuzzFeed eben nicht nur die Klicks auf der Website, um das eigene Schaffen zu vermarkten.

Vielmehr werden die Reichweiten aller Social-Media-Kanäle (Facebook, Twitter, Snapchat, Instagram, etc.) und die Reichweite der eigenen Website addiert.

Dieses Vorgehen klingt natürlich auch total konsequent und logisch, schließlich erstellt BuzzFeed (US) tatsächlich wie kaum ein zweites Medienunternehmen originären Content für Social-Media-Plattfomen — und ist mit dieser Strategie äußerst erfolgreich.

Folglich will das auch bei der Vermarktung mit eingepreist werden.

In Deutschland ist dies noch nicht gängig. Doch auch hierzulande wird immer häufiger darüber diskutiert, wie sich der Wert von Websites jenseits von Klickzahlen darstellen lässt.

Bin gespannt, was kommt.