Warum Instant Articles mein Surfverhalten verändern könnten

Martin

Ich hatte neulich ein Erlebnis: Ich war auf dem Weg nach Hause, im Strom der Feierabend-Masse liest es sich in der Regel ja ganz entspannt auf dem Smartphone — einfach ausnahmsweise mal unbefangen mitschwimmen.

Und während ich einen Artikel nach dem nächsten bei Twitter und Facebook angeteasert bekam, geschah es: Ich drückte auf den Facebook-Teaser von SPIEGEL ONLINE zum Weiterdreh der DFB-Geschichte und nicht mal eine Sekunde später war der Artikel bereits da! Instantly.

Das war mit Blick auf all die nervigen Sekunden und Minuten, die es sonst meistens dauert, bis eine Story geladen ist, tatsächlich ein unglaubliches Erlebnis. Ehrlich!

Und ich glaube, dass das mein Surfverhalten beeinflussen könnte. Künftig würde ich wohl eher auf eine Geschichte bei Facebook klicken, wenn sie den Blitz im Teaser trägt.

Geschwindigkeit macht einen Unterschied. Instant Articles könnten also tatsächlich mein Surfverhalten verändern. Und dadurch könnte das Web für mich zwar schneller, aber etwas weniger bunt werden.

Jedenfalls dann, wenn nicht alle Websites Instant Articles anbieten — oder bei Googles Initiative mitmachen.