2015: The Year of Zen

Martin

2014 war Internet-Dingens betrachtet für mich ein ziemlich turbulentes Jahr. Im Frühjahr mit den Blogrebellen stark abgeräumt. Im Sommer beinahe zur Farbe Rot gewechselt. Im Herbst dann das Social Media Watchblog erneut gelaunched. Zu Weihnachten festgezurrt, dass ich im kommenden Jahr die Social Media Strategie für Nachrichten im TV und Web für das ZDF verantworten werde.

Sowieso permanent auf Twitter gelebt, Facebook final als professionelles Instrument verstanden, YouTube studiert, Fitbit ausprobiert, Instagram mit Videos bespielt und einen Newsletter gestartet, für den es Fanpost gibt. Dazu Vorträge bei namhaften Unternehmen und Veranstaltungen wie der #rp14 sowie spannende Interviews rund um Social Media Phänome.

2015 noch einen draufsetzen?

Ich werde versuchen, im kommenden Jahr wieder mehr für mich zu machen. Schreiben, weil ich schreiben will. Dubben, weil ich dubben will. Sport machen, weil ich Sport machen will. Zu sehr habe ich im vergangenen Jahr an den Hooks von Facebook, Twitter und Co geklebt.

Viel zu viel Zeit habe ich 2014 in einem professionelles Context verbracht. Wer vor und nach dem Feierabend noch blogrebellt, watchbloggt, stats checked, facts liest und mixtapes lieber verbloggt als nach den Tracks zu diggen, die das Mixtape rocken, der lebt mehr für die Öffentlichkeit als für sich selbst.

Mit anderen Worten: Ich habe 2014 endlich verstanden, dass ich wirklich zwei Jobs habe: meine Arbeit beim ZDF + mein Internet-Dingens. Da ich 13–14-Stunden-Tage eigentlich gar nicht wollte, werde ich 2015 mein Internet-Dingens professionalisieren. Weniger ist manchmal mehr. Oder wie Sascha Lobo mir schon im September geraten hatte: Mehr ZEN-Modus.

Wir lesen uns. Nur anders.